Burgen in der Mitte von Deutschland: Die Hämelschenburg

Die Hämelschenburg ist eine malerische Burg zwischen Hameln und Bad Pyrmont. Sie ist ein Relikt norddeutscher Baukunst und komplett erhalten. Zur Burg gehört ein Rittergut, das seit 1437 n. Chr. von der Familie Klencke bewirtschaftet wird. Die Kirche auf dem Gelände der Burg ist außergewöhnlich, da sie die erste freistehende protestantische Kirche ist. Die Hämelschenburg wurde im 16. Jahrhundert auf dem Höhepunkt der Weserrenaissance erbaut. Es handelt sich um ein Wasserschloss, das an der Emmer liegt und einen Ausgang zur Weser hat.

Historische Räume in der Burg

Schloss und Rittergut sind von April bis Oktober für Besichtigungen geöffnet. Die Hämelschenburg hat historische Räume, in welchen originale Möbel, Gemälde, Feuerstellen und Sammlungen alten Glases und Porzellans ausgestellt sind . Ein Portrait von Friedrich August von Sachsen aus dem 18. Jahrhundert und eines von Kurfürst Karl Albert von Bayern gehören zu den besonderen Werken der Kunstsammlung in der Hämelschenburg.

Ein Café im Rittersaal

Wer die Hämelschenburg besucht, findet im alten Rittersaal ein Café vor. Dort gibt es hausgemachte Torten und frischen Bohnenkaffee. Man kann auf der Hämelschenburg auch heiraten und Firmenfeiern veranstalten. Die Kulisse ist einmalig und auf jeden Fall einen Besuch wert.